Gästebuch

Die Menschen sind da, um einander zu helfen, und wenn man eines Menschen hilfe in rechten Dingen nötig hat, so muss man ihn dafür ansprechen.

Jeremias Gotthelf (1797 – 1854)

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Arbeitskreis Stolpersteine Rehburg-Loccum schrieb am 12. Oktober 2018 um 14:41:
Sehr geehrte Damen und Herren von der Werner-Ehrich-Stiftung,

vor rund einem Jahr haben wir uns bei Ihnen um Fördermittel in Höhe von 1.000 Euro für die Einrichtung von Seminar- und Ausstellungsräumen für unseren Arbeitskreis Stolpersteine Rehburg-Loccum beworben – die Sie uns schnell bewilligt haben. Dafür unser allerherzlichster Dank.
Mittlerweile haben wir unser Vorhaben verwirklicht und die Räume im Obergeschoss des Rehburger Raths-Kellers bezogen. Dort bieten wir nun Schulklassen und anderen Jugendgruppen mit unserem ehrenamtlichen Team Stunden in unserer Geschichtswerkstatt an. In erster Linie befassen sich die Jugendlichen mit Biografie-Erkundungen zu den jüdischen Familien Rehburgs – dabei steht die Zeit des Nationalsozialismus im Mittelpunkt. Ebenso befassen sich die Schüler aber auch mit der Zeit davor und stellen sich zudem Fragen danach, was diese Geschichte mit ihnen heutzutage zu tun hat.

In den Monaten seit der Eröffnung haben wir zahlreiche Besuchergruppen empfangen.

Unser pädagogisches Konzept mit Biografie-Erkundungen haben bislang genutzt:
2 Klassen der Oberschule Loccum
2 Klassen des Gymnasiums Stolzenau
2 Klassen der IGS Nienburg
1 Gruppe junger Menschen vom CJD Nienburg
1 Konfirmandengruppe aus Loccum
1 Klasse der Wilhelm-Busch-Schule Rehburg
1 Gruppe der „JuniorAkademie“ an der HVHS Locum

Zahlreiche Gespräche haben wir mit Schulen geführt. So ist beispielsweise die IGS Nienburg an einer weiterführenden Kooperation interessiert – unabhängig davon, dass sie gewisse Jahrgänge Jahr für Jahr zu uns bringen möchte, um unser pädagogisches Konzept zu durchlaufen.
Weitere Schulen, wie die WBS Rehburg und die OBS Loccum, sind zudem daran interessiert, ebenfalls Jahr für Jahr Schüler zu uns zu bringen, so dass letztlich jeder Schüler jener Schulen einmal bei uns gewesen sein wird. Mit weiteren Schulen und Kirchengemeinden sind wir im Gespräch.

Weitere Jugendliche sind beteiligt an folgenden Projekten, die wir planen beziehungsweise schon umgesetzt haben:
- Inszenierung „Selmas Spiegel“ – aufgeführt zur Eröffnung unserer Räume am 6. Mai 2018
- Film „Selmas Spiegel“ (umgesetzt Juni 2018)
- Inszenierung „Selmas Spiegel“ zum 21.11.2018 in der Loccumer Klosterkirche – vormittags für drei Jahrgänge der OBS Loccum, 19.30 Uhr für interessiertes Publikum
- Szenische Lesung aus Brechts „Furcht und Elend des Dritten Reiches“, 25.09.2018, 19.30 Uhr
- Szenische Lesung zu „Liebe Nora – eine Kindheit in Pommern und anderswo“ mit der Autorin Annchen Heymer, 17.10.2018, 19.30 Uhr
- Film „Was hat das mit uns zu tun?“ (Arbeitstitel)

Zudem hatten wir einige erwachsene Besuchergruppen bei uns, unter anderem:
- Rat der Stadt Rehburg-Loccum
- Netzwerk der Stiftungen im Landkreis Nienburg
- Frauenkreis der kath. Kirchengemeinde Rehburg-Loccum

Unsere Arbeit umfasst aber noch mehr Felder. So ist uns beispielsweise die Recherche bezüglich der Opfer des Nationalsozialismus aus Rehburg-Loccum nach wie vor ein Anliegen.
Setzen wir uns momentan in unserer Geschichtswerkstatt mit den jungen Menschen in erster Linie mit den Mitgliedern der ehemaligen jüdischen Gemeinde Rehburg auseinander, so möchten wir auf Dauer weitere Schwerpunkte setzen. Nachgefragt worden ist von einigen Schulen bereits eine Auseinandersetzung mit Opfern der „Euthanasie“.
Wir hoffen, dass dieser kleine Einblick in unsere Arbeit Ihnen den Eindruck vermittelt, Ihr Geld gut angelegt zu haben. Die Rückmeldungen, die wir bislang von den Gruppen, die bei uns zu Besuch waren, bekommen haben, waren durchweg positiv.
Falls Sie – oder diejenigen, die diese Zeilen auf der Gästeseite Ihrer Website lesen - Interesse haben sollten, uns zu besuchen, seien Sie uns bitte jederzeit willkommen.
Wir danken Ihnen nochmals herzlich für Ihre Unterstützung, ohne die uns das alles nicht möglich gewesen wäre.

Mit herzlichen Grüßen

Arbeitskreis Stolpersteine Rehburg-Loccum
im Verein für Kinder-, Jugend- und Kulturarbeit e.V.
Heidtorstraße 1
31547 Rehburg-Loccum
www.stolpersteine-rehburg-loccum.de
arbeitskreis@stolpersteine-rehburg-loccum.de
DLRG Jugend Nienburg schrieb am 23. Januar 2018 um 14:02:
Mit Hilfe der Werner-Ehrich-Stiftung mobil

Die DLRG-Jugend Nienburg wurde im vergangen Jahr von der Werner-Ehrich-Stiftung unterstützt. Und zwar für den Bereich Rettungssport.

Hier sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene der DLRG sportlich engagiert. Das Material zum Training und Wettkampf im Freigewässer muss allerdings auch von Nienburg transportiert aus werden. Dazu reicht inzwischen das Dach des Jugendbusses nicht mehr aus, ein relativ teurer Transportanhänger muss angeschafft werden. Hier ist die Werner-Ehrich-Stiftung gemeinsam mit anderen Förderern eingesprungen, sodass das Fahrzeug nun vollständig finanziert werden konnte und beim Hersteller in Auftrag gegeben ist.
Im April werden einige Sportler den Anhänger abholen, im Mai wird er dann gemeinsam mit den neuen Sportgeräten offiziell den Unterstützern und allen Interessierten präsentiert!

Denn danach beginnen Anfang Juni schon die Wettkämpfe, und speziell da wird der Anhänger gebraucht: Ziele von der Ostsee bis zum Bodensee stehen für das Jahr 2018 im Wettkampfkalender.

Für die wirklich hilfreiche Unterstützung bedankt sich der Jugendvorstand der DLRG Ortsgruppe Nienburg/W. e.V. im Namen aller Aktiven ganz herzlich bei der Werner-Ehrich-Stiftung!
Marco Voigt schrieb am 11. Januar 2018 um 21:03:
Auschwitz und Krakau waren die Ziele für 54 Schülerinnen und Schüler aus den sechs Schulen Albert-Schweitzer-Schule, Berufsbildende Schule, Marion-Dönhoff-Gymnasium und Leintorschule aus Nienburg, Oberschule Marklohe und Marion-Blumenthal-Oberschule Hoya, die von sechs Lehrkräften sowie den beiden Organisatoren der Reise, den Pastoren Jann-Axel Hellwege aus Balge und Marco Voigt aus Nienburg, begleitet wurden.
In Auschwitz standen Führungen sowohl durch das Stammlager, als auch durch das riesige Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau auf dem Programm. An den Nachmittagen erfuhren die Jugendlichen aber auch, dass in Oswiecim unweit der Lager bis heute an die einst blühende jüdische Kultur erinnert wird.
In einem Liceum, also einer weiterführenden Schule, kamen die deutschen schnell mit polnischen Jugendlichen ins Gespräch und verarbeiteten das Erlebte und Gehörte in kreativen Workshops, in denen eine Fotodokumentation erstellt, Texte geschrieben, Bilder gemalt, Barackenmodelle gebastelt und Theater gespielt wurden.
Einen besonderen Eindruck hinterließ ein Abend mit dem 92-jährigen Zeitzeugen Wacław Długoborski, der als polnischer Widerstandskämpfer am Warschauer Aufstand beteiligt war und zur Strafe nach Auschwitz gebracht wurde. Geduldig erzählte er von den Bedingungen innerhalb des Lagers und seiner gelungenen Flucht und beantwortete die Fragen der jungen Menschen.
Um auch die zeitgenössische jüdische Kultur kennen zu lernen, ging es am vorletzten Tag nach Krakau, wo eine Führung durch das jüdische Viertel und das ehemalige Ghetto, eine Besichtigung des Oskar-Schindler-Museums sowie ein jüdisches Essen mit anschließender Klezmer-Musik auf dem Programm standen.
Den Abschluss der Reise bildeten eine Kranzniederlegung und das Entzünden einer Kerze am Ehrenmal für die Ermordeten in Birkenau.
Als Fazit hielten die Jugendlichen fest, dass die Reise bei aller Anstrengung eine bewegende Erfahrung für sie war, die sie auch nachfolgenden Jahrgängen sehr empfehlen können.
Die Fahrt wurde gefördert durch „Kirche und Schule“ von der ev.-luth. Landeskirche Hannovers, dem Weser-Aller-Bündnis, der Bürgerstiftung Nienburg und der Werner-Ehrich-Stiftung.